Psychotherapie
Dr. med. Victoria Maria Rotering
Psychotherapie für Erwachsene: Gesetzlich Versicherte, Selbstzahler und Privatpatienten.
Jugendliche: Nur Selbstzahler und Privatpatienten
Aktuell gibt es leider KEINE freien Psychotherapie-Plätze bei Dr. Victoria Maria Rotering. Für Aufnahme auf die Warteliste schreiben Sie bitte eine Email.
Gruppentherapie
FREIE Plätze für Gruppenpsychotherapie ab 12/25 für Privatversicherte und Selbstzahler.
Dr. Victoria Maria Rotering
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Fachärztin für Allgemeinmedizin und Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde.
Zusatzqualifikationen:
- klinische Hypnose (MEG)
- Hypnomentale Geburtsvorbereitung nach Hüsken-Janßen und Reventsdorf
- Systemische Beratung (DGSF)
- EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
- Psychodynamisch Imaginative Trauma-Therapie (PITT)
- Traumatherapie (Ärztekammer Baden-Wüttenberg)
- „Frühe Hilfen und Frühe Interventionen“ (KJP Uniklinikum Ulm)
Weitere
- Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis
- Naturheilverfahren (Aekwl)
- Infant Motor Profile (Prof. Haddars-Algra)
- Prüfärztin
- Strahlenfachkunde
- Kinder-Sonografie
- Zusatzbezeichnung Homöopathie des DZVhÄ
Für wen?
Klassische Richtlinien Psychotherapie (Tiefenpsychologisch fundiert oder Systemischer Schwerpunkt)
- Jugendliche und Erwachsene, die sich Unterstützung in emotional schwierigen Zeiten wünschen
Hypnotherapie, um ....
- .. sich auf schwierige Situationen vorzubereiten ( z.B. Prüfungen, Flugangst u.vm.)
- ... Selbstheilungsprozesse anzuregen
- .... das Schmerzerleben zu beeinflussen (Chronische Schmerzleiden)
- ... neues Verhalten und Routinen einzuläuten
- ... sich auf einen Geburt vorzubereiten
Traumatherapie
- Psychodynamisch Imaginative Trauma-Therapie (PITT) nach Luise Reddemann
- Eye Movement Desensitization and Reprocessing
Kosten
Zur Zeit kann ich Jugendliche als Selbstzahler und Privatpatienten behandeln.
Ab 17 Jahren und 6 Monaten kann ich auch gesetzliche versicherte Patienten behandeln.
Psychotherapie - Übersicht: Richtlinien - Verfahren
Tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse
Systemische Therapie
Klinische Hypnose
Hypnose in der Geburtsvorbereitung
Multizentrische empirische Untersuchung der Wirksamkeit der hypnoreflexogenen Methode nach Schauble (Hüsken-Janßen, Revenstorf und Tinneberg, 2007)
Vergleich einer Experimentalgruppe (Vorbereitung auf die Geburt mit der HR-Methode, n=43) mit einer Kontrollgruppe (Geburt ohne Vorbereitung mit der HR-Methode, n=124)
Ergebnisse:
- Weniger Angst vor der Geburt in der Hypnosegruppe
- 61 % der Hypnosegruppe fühlen sich „sehr gut“ auf die Geburt vorbereitet im Vergleich zu 41 % der Kontrollgruppe
- Weniger Schmerzen bei der Geburt in der Hypnosegruppe
- Weniger Schmerzmittel (45 % der Hypnosegruppe ohne Schmerzmittel im Vergleich zu 32,8 % der Kontrollgruppe)
- Gesamtbewertung der Geburt in der Hypnosegruppe besser
- Dauer der Eröffnungsphase 360 min in der Hypnosegruppe im Vergleich zu 405 min in der Kontrollgruppe
- Keine Komplikationen während der Geburt bei 61 % der Hypnosegruppe im Vergleich zu 48,8 % der Kontrollgruppe
- „sehr gutes“ Befinden nach der Geburt bei 63 % der Hypnosegruppe im Vergleich zu 50 % der Kontrollgruppe
- Beurteilung der Geburt durch Hebammen als unkompliziert bei 71 % der Hypnosegruppe im Vergleich zu 57 % der Kontrollgruppe
- 78 % der Frauen der Hypnosegruppe stillen ihre Kinder im Vergleich zu 64 % der Kontrollgruppe
- 12,9 % der Hypnosegruppe fühlen sich am Tag der
Entbindung wieder fit im Vergleich zu 4,5 % der Kontrollgruppe
Forschungsgruppe Reinhard, Hüsken-Janßen, Hatzmann und Schiermeier
Prävention von Frühgeburten
- Vergleich einer Hypnosegruppe (Teilnehmerinnen an Kursen zur HypnoMentalen Geburtsvorbereitung® seit Juli 2007, n = 64) mit einer Kontrollgruppe (alle Schwangerschaften von Januar 2006 bis Juni 2007, die nach der 31. SSW entbunden hatten, n = 2135): signifikant niedrigere Frühgeburtenrate in der Hypnosegruppe1
- Bestätigung der Ergebnisse: 5,4 % späte Frühgeburten in der Hypnosegruppe (Kursteilnehmerinnen seit Juli 2007, n = 111) im Vergleich zu 8,8 % in der Kontrollgruppe (alle Schwangerschaften von 2001 bis Juni 2007, n = 8607)2
Veränderung der mütterlichen und fetalen Herzrate und der fetalen Durchblutung nach einer Hypnoseintervention
- Untersuchung der mütterlichen und fetalen Herzrate bei 40 Schwangeren (28.-40. SSW) während je 5 Minuten zu Beginn (A), nach 30 Minuten (B) und am Ende der Hypnoseintervention, d.h. nach 90 Minuten (C)
- in der Experimentalgruppe (standardisierte Hypnoseintervention) hochsignifikante Herzratenunterschiede zwischen den Zeitpunkten bei den Müttern, in der Kontrollgruppe (Ruhe) kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen A und B sowie B und C, wohl aber zwischen A und C
- in der Experimentalgruppe tendenziell auch Herzratenunterschiede zwischen den Zeitpunkten bei den Feten, in der Kontrollgruppe keine Unterschiede 3
- Messung der Durchblutung der Arteria umbilicalis kurz vor und nach einer standardisierten Hypnosintervention bei sechs Schwangeren, die bereits an zwei Einheiten des hypnomentalen Geburtsvorbereitungs®kurses teilgenommen
hatten: signifikante Reduktion des Gefäßwiderstandes 4
Literatur
- 1. Reinhard J, Hüsken-Janßen H, Hatzmann H, Schiermeier S. Reduzierung der Zahl von Frühgeburten durch hypnoreflexogene Geburtsvorbereitung – Erste Ergebnisse. Suggesionen 2008; 2: 36-44.
- 2. Reinhard J, Hüsken-Janßen H, Hatzmann H, Schiermeier S. Epidemiologie und Prävention von Frühgeburten – eine klinische Studie. (noch nicht veröffentlicht).
- 3. Reinhard J, Hüsken-Janßen H, Hatzmann H, Schiermeier S. Veränderung der mütterlichen und fetalen Herzrate durch hypnotherapeutische Techniken. Suggestionen 2009; 1: 8-17.
- 4. Reinhard J, Hüsken-Janßen H, Hatzmann H, Schiermeier S. Veränderung des
Gefäßwiderstandes der Arteria umbilicalis, der fetalen Bewegung und der Herzzeitvariation durch Hypnose – Erste Ergebnisse. Z Geburtsh Neonatol 2009; 213: 23-26.
HypnoMentale Geburtsvorbereitung® nach Schauble und Hüsken-Janßen
Vielleicht kennen Sie schon den Trend des Hypnobirthing?
Bei der Hypnomentalen Geburtsvorbereitung handelt es sich um ein ähnliches, wenn auch anderes Konzept.
Die Verfahren unterscheiden sich sowohl im Aufbau, wie auch durch die Therapeuten, die die Verfahren anbieten dürfen.
Was ist Hypnose?
Das Wissen um die schmerzlindernde Wirkung der Trance ist so alt wie die Menschheit.
Hypnose ist eine von vielen Möglichkeiten einen tiefen Entspannungszustand und in eine Trance zu gelangen. Trancen können genutzt werden, um hinderliche Blockaden zu lösen, unbewußte Prozesse bewußt zu machen und vor allem positive Konditionierungsprozesse zu starten.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte führte die zunehmende Technisierung des Geburts-Aktes und die Fokussierung auf den „unerträglichen Geburtsschmerz zu immer mehr Ängsten bei den Gebärenden und einer Zunahme der Kaiserschnitte Rate und vom Einsatz chemischer Hilfsmittel.
In der HypnoMentalen Geburtsvorbereitung© geht es darum, wieder Kontakt zu dem unbewußten, aber in jeder Frau vorhandenen Wissen, eines natürlichen Geburtsvorganges zu bekommen. So werden durch die HypnoMentale Geburtsvorbereitung© mentale und körperliche Ressourcen in Bezug auf eine natürliche Geburt aktiviert.
Die HypnoMentale Methode zur Geburtsvorbereitung ist rechtlich geschützt. Sie darf ausschließlich von eigens geschulten und qualifizierten TherapeutInnen durchgeführt werden.
Wirksamkeit
Entwickelt wurde die HypnoMentale Geburtsvorbereitung© von der Coesfelder Diplom-Psychologin Helga Hüsken-Janßen. Sie führte in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dirk Revenstorf, Universität Tübingen eine deutschlandweite Studie zur Wirksamkeit der Methode durch.
Dabei konnte Folgendes nachgewiesen werden:
Schwangere, die sich mit Hilfe dieser Methode auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet haben, …
- … können mit mehr Entspannung, Sicherheit und Selbstvertrauen der bevorstehenden Geburt entgegensehen
- … erleben weniger Angst und Schmerzen während der Geburt.
- … fühlten sich nach der Geburt schneller wieder fit fühlen
- … gaben eine intensivere Bindung zwischen Mutter und Kind zu spüren,
- ... hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit ihr Kind nach der Geburt zu stillen
- … hatten eine niedrigere Wahrscheinlichkeit an einer Postpartalen Depression zu erkranken
Außerdem traten in der Gruppe, die sich mit der Methode vorbereiteten,
- signifikant weniger Frühgeburten auf.
- weniger Komplikationen während der Geburt auf.
- Die Dauer der Geburt war verkürzt.
Ablauf:
Das Verfahren gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Sitzungen.
In diesen Sitzungen üben wir, wie Sie möglichst leicht und schnell in den tiefen Entspannungs- und Erholungszustand gehen können. Diese Fähigkeit ist übrigens auch später als Mutter sehr wertvoll :).
Ergänzend werden wir den Geburtsvorgang in einem Zustand tiefer Entspannung immer wieder durchgehen und mental einüben.
Außerdem werden Sie Ihre „innere Stärke“ in Trance kennenlernen, damit Sie vollen Zugang zu Ihrer Kraft für den Geburtsprozess haben. Dadurch wird Ihre Selbstsicherheit wird so gestärkt und das Erleben von Schmerzen und Erschöpfung während der Geburt reduziert. Sie können die Geburt aktiv und selbstbestimmt bewältigen.
Die Trancen und Übungen werden aufgezeichnet und Ihnen für Zuhause zur Verfügung gestellt.
Durch das wiederholte Üben in den Kursterminen und zwischen den Kursterminen werden Sie außerdem zunehmende Sicherheit gewinnen.
So werden Sie Ihr Kind gelassen, voll Selbst-Vertrauen, Selbst-Sicherheit und Selbst-Bewusstsein zur Welt bringen.
Die HypnoMentale Geburtsvorbereitung® umfasst vier Sitzungen à 90 min, die alle 14 Tage stattfinden, und sollte etwa ab der 28. Schwangerschaftswoche begonnen werden.
Traumatherapie
Pschodynamisch Imaginative Trauma Therapie (PITT)
PITT nach Luise Reddemann ist eine tiefenpsychologisch fundierte Methode, um Traumata zu verarbeiten. Dabei betont die PITT die Stärkung der Ressourcen, bevor sich die Menschen mit ihren Traumatisierungen auseinandersetzen.
EMDR
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und wurde von Francine Shapiro entwickelt. Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Zentrales Element ist die Nachverarbeitung unter Nutzung bilateraler Stimulation. Diese Stimulation aktiviert die eigenen Selbstheilungskräfte und die Verarbeitung der belastenden Erinnerungen.
Ablauf
Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung
Wenn Sie eine erste Beratung oder einen Therapieplatz suchen, melden Sie sich bitte telefonischen in der Praxis oder per Email. Ich vereinbare mit Ihnen feste Termine.
Infos zu "Was ist eine Psychotherapie "Wie funktioniert eine Psychotherapie" hier
https://www.116117.de/media/sp/Infoblatt_PatientInnen_Psychotherapie.pdf
Psychotherapeutische Sprechstunde
Zur Abklärung eines möglichen Behandlungsbedarfes können wir zunächst Gespräche im Rahmen der psychotherapeutische Sprechstunde durchführen. Die Sprechstunde bildet den Einstieg in jede weitere psychotherapeutische Behandlung. Wir besprechen, welche Therapieform am besten zu Ihnen passt oder ob alternative Angebote für Sie sinnvoller sind – etwa Präventionskurse, Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen.
Gut zu wissen: Jede Psychotherapie basiert auf dem vertraulichen Gespräch zwischen Ihnen und einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten. Daher sollten Sie darauf achten, ob die Chemie zwischen uns für Sie passt. Falls nicht, können Sie gerne einen Termin bei einer anderen Psychotherapeutin oder einem anderen Psychotherapeuten vereinbaren.
Im Rahmen dieser Stunden (maximal 3 x 50 Minuten bei Erwachsenen und 5 x 50 Minuten bei Kindern) wird geklärt, ob der Verdacht auf eine psychische Krankheit vorliegt oder welcher Unterstützungs- oder Behandlungsbedarf besteht. Sofern eine Psychotherapie angezeigt ist, werden weitere Termine vereinbart.
Probatorische Sitzungen
Anschließend können noch 4 probatorische Sitzungen über 50 Minuten bei Erwachsenen und 6 probatorische Sitzungen bei Kindern wahrgenommen werden. Diese dienen dem Kennenlernen und der Abklärung des weiteren Vorgehens.
Therapie
Wenn eine Passung gegeben ist, geht es dann weiter mit der Psychotherapie als Solche, typischerweise ein bis zwei Mal pro Woche.
Kurzzeittherapie: 12 bis 24 Therapiestunden, einige Monate bis ca. ein Jahr, kann in Langzeittherapie umgewandelt werden.
Langzeitherapie: Je nach Methode ca. 30 bis 60 Therapiestunden, mind. ein Jahr oder länger, kann bei Bedarf verlängert werden.
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Linksammlung
Hier finden Sie Links zu relevanten Themengebieten, Institutionen und Informationsmaterial.
Therapieplatzsuche
Kassenärztliche Bundesvereinigung
Informationen zur Psychotherapieplatzsuche
Wege zur Psychotherapie (PDF-Datei)
Notfallnummer Ärztlicher Bereitschaftsdienst (PDF-Datei)
Schaubild KBV Weg zur Psychotherapie: .https://www.kbv.de/media/sp/KBV_Psychotherapeutische_Versorgungsangebote.pdf
Infoseiten
Website für Jugendliche zu psychischen Erkrankungen
Infoportal zur Depression und psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen
Infoseite zu Suizidprävention
Informationen zu Corona für Kinder und Jugendliche
Arztsuche der Aekwl: https://portal.aekwl.de/web/serviceportal/arztsuche#suche
Beratungsstellen
Beratungsstelle für Mädchen
Fachstelle für Jungen- und Männerarbeit in Hannover
Beratungsstelle für Jungen und Männer
Hilfetelefon Gewalt an Männern
Fachberatungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen
Fachberatungsstelle VALEO- Beratung bei sexualisierter Gewalt
==> Flyer VALEO-Beratungsstelle (PDF-Datei)
Fachstelle Mediensucht
Jugendberatung Medien
Hilfe bei Stress im Netz
Deutsche Depressions-Hilfe
Elternratgeber Internet
Telefonische Beratung
- - Telefonseelsorge Tel. 0800 1110111
- - Kinder und Jugendtelefon Tel. 0800 1110333
- - Elterntelefon Tel. 0800 1110550
Institutionen
DFT
Milton Erickson Gesellschaft
DGSF